Studentische Flüchtlingshilfe

Studentische Flüchtlingshilfe

28.04.2015
© RUB, Dabrowski
Studierende helfen Asylbewerbern in der regelmäßigen Sprechstunde.

Einen Lebenslauf formulieren, Anträge ausfüllen, eine Wohnung finden: Das Projekt „Studentische Flüchtlingshilfe“ der Juristischen Fakultät bringt Studierende und Asylbewerber zusammen, um Unterstützung für den Alltag in Deutschland zu organisieren.

Ehrenamtliche gesucht

Derzeit beteiligen sich 220 Studierende an dem Hilfsprojekt. Sie engagieren sich in den Bochumer Flüchtlingsunterkünften in der Wohlfahrtstraße und am Harpener Hellweg. Zwei Mal pro Woche finden hier je zweistündige Sprechstunden statt, in denen die Flüchtlinge ihre Anliegen und Probleme vortragen können.
Zudem wurde eine geschlossene Facebook-Gruppe gegründet, über die Studierende, Sozialarbeiter und vor allem jüngere Flüchtlinge miteinander kommunizieren können: Termine lassen sich auf diese Weise leicht vereinbaren und die individuellen Kompetenzen (Sprache, Fachwissen etc.) der teilnehmenden Studierenden optimal nutzen und verteilen.

Anmeldung leicht gemacht

Studierende aller Fachbereiche, die sich engagieren wollen, können sich einfach im Moodle-Kurs „Studentische Flüchtlingshilfe“ anmelden. Kenntnisse in den Fremdsprachen Arabisch, Serbisch oder Albanisch sind von Vorteil, aber keinesfalls Voraussetzung.
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Juristischen Fakultät Sarah Mätzig und Konrad Dabrowski betreuen die Studierenden und stehen ihnen als Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen zur Seite. Zudem stellt die Fakultät Informationsmaterial zur Verfügung und organisiert Infoveranstaltungen auf dem Campus.

fluechtlingshilfe@rub.de